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Das M42-Schraubgewinde

Als Objektiv- oder Schraubgewinde bezeichnet man in der Fotografie einen standardisierten, herstellerunabhängigen Objektivanschluss für Wechselobjektive. Schraubgewinde bilden den Vorläufer der heute den Markt dominierenden Bajonettanschlüsse und wurden hauptsächlich bis in die 1970er Jahre genutzt. Vor allem das M42-Gewinde bietet aber auch heute noch einen günstigen Zugang zur analogen Spiegelreflex-Fotografie mit qualitativ hochwertigen Optiken, die für andere Anschlüsse (neu wie gebraucht) meist teurer ausfallen.

Telekonverter sind Zusatzgeräte für Kameraobjektive, die die Brennweite des vorhandenen Objektives vergrößern. Dadurch wird ein kleinerer Bildwinkel erfasst und das Bild bei gleichem Abstand zum Motiv entsprechend vergrößert. Telekonverter werden in der Regel zwischen Wechselobjektiv und Kamera angebracht. Die Informationen für Autofokus, Blendensteuerung usw. können, je nach Ausführung, vom Konverter elektrisch und/oder mechanisch zwischen Objektiv und Kamera übertragen werden. Für Film- und Digitalkameras mit fest eingebauten Objektiven gibt es sie auch als Objektivvorsatz. Ein solcher Vorsatz ist im Prinzip ein Galilei-Fernrohr. Telekonverter gibt es in Form von 1,4-fach- bis 3-fach-Konvertern. Die genannte Zahl gibt an, in welchem Verhältnis sich die Brennweite des genutzten Objektives erhöht, ein 2-fach-Telekonverter verdoppelt also die Brennweite des Objektives.

Quelle: Wikipedia